#icmbeyond21 – carl-rogersche Mediensprache als «Zukunftsmusik»

Dr. Angelika Neudecker, Ruhr-Universität Bochum brachte einen hochaktuellen und -spannenden Beitrag zur Konferenz Inverted Classroom and Beyond 21 ein, wo sie Pinzipien der Gesprächsführung nach Carl Rogers auf Lehrveranstaltungen überträgt, die am Inverted Classroom Modell ausgercihtet sind. Hier die Aufzeichnung des Impulses. die eingesetzten Folien sowie ein Link zu einer Zusammenfassung der Session „Future of ICM“, bei der dieser Beitrag ein Teil war.

Ergänzend als Rückblick auch dieses Video:

Ergänzend hat Angelika Neudecker wie in diesem Video angesprochen dankenswerter Weise ein weitergehendes Vorbereitungsvideo erstellt.

Die Prinzipien der Gesprächsführung nach Carl Rogers* sind seit Jahrzehnten weltweit  bekannt und werden in der pädagogischen Arbeit in den unterschiedlichsten Bereichen  erfolgreich verwendet. 

Dieser Beitrag möchte den Versuch wagen, die Grundprinzipien der Gesprächsführung  nach Carl Rogers, namentlich «Wertschätzung», «Kongruenz» und «Empathie» in die  Mediensprache zu übertragen. Es soll erarbeitet werden, wie die Medien selbst, ihre  Gestaltung und/oder die Struktur innerhalb der Selbstlernphase eines Inverted Classrooms die genannten Grundprinzipien verkörpern und ihre Wirkung, die aus der face2face  Kommunikation hinreichend bekannt ist, an die lernende Person transportieren können. 

Als Grundannahme dient die These, dass Medien, die die Grundprinzipien verkörpern, eine höhere Akzeptanz beim Betrachter*in auslösen und die intrinsische Motivation der  lernenden Person positiv beeinflussen. 

Dabei ist vorauszusehen, dass gestalterische Ansatzpunkte in sehr unterschiedlichen  Bereichen zu finden sein werden; Meta-, Makro-, Meso- und Mikroebene rücken ins  Blickfeld. 

* Lebensdaten 1902-1987, Psychologe, Vertreter eines humanistischen Menschenbildes, bekannte Schriften:  Die nicht-direktive Beratung. München 1972. 

Von Mensch zu Mensch. Möglichkeiten, sich und anderen zu begegnen. Paderborn 1984. 

Eine Theorie der Psychotherapie. München 2009.

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